KI nimmt im Vertrieb vor allem Vorbereitung und Nacharbeit ab: Recherche zu Interessenten, Zusammenfassungen von Gesprächen, Angebotsentwürfe, Nachfass-Mails und die Auswertung der Pipeline. Den Abschluss machen weiterhin Menschen – mit mehr Zeit für Gespräche, weil Routine wegfällt.
Wo KI im Vertrieb hilft
- Recherche: Informationen zu Unternehmen und Ansprechpartnern vor dem Termin bündeln.
- Lead-Bewertung: Anfragen nach Kriterien einordnen – siehe Leads automatisch erfassen.
- Gesprächsvorbereitung: typische Fragen und Einwände für die Branche durchspielen.
- Gesprächsnotizen: aus Stichpunkten eine strukturierte Zusammenfassung mit nächsten Schritten.
- Angebotsentwürfe: Texte auf Basis von Vorlagen und Gesprächsnotizen – siehe Das perfekte Angebot.
- Nachfassen: persönliche Erinnerungen mit Mehrwert statt „Wollte mal nachfragen“.
- Pipeline-Analyse: Muster erkennen – welche Angebote gewinnen, welche nicht?
Was KI nicht kann
Vertrauen aufbauen, zuhören, zwischen den Zeilen lesen, eine Beziehung pflegen. Menschen kaufen von Menschen – daran ändert KI nichts. Mehr dazu in Was ist Personal Branding?.
Rechtliche Leitplanken
- Werbung per E-Mail oder Telefon braucht je nach Fall eine Einwilligung – siehe Kaltakquise: Was erlaubt ist
- personenbezogene Daten nur in freigegebenen Tools
- Gespräche nie ohne Einwilligung aufzeichnen
Der Einstieg
Starte mit Gesprächsnotizen und Nachfass-Mails – das spart sofort Zeit und ist leicht zu prüfen. Danach folgen Angebotsentwürfe und Auswertungen. Für die Grundlagen: Gute Prompts schreiben.
Häufige Fragen
Klingen KI-Mails nicht alle gleich?
Ohne Kontext schon. Mit eigenen Beispielen, Gesprächsdetails und persönlicher Überarbeitung wirken sie individuell.
Darf ich Kundengespräche von KI transkribieren lassen?
Nur mit Einwilligung aller Beteiligten. Heimliche Aufnahmen sind in Deutschland strafbar.